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26. März 2026
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Mit Beginn des Jahres 2026 hat Stephan Schepperle (links im Bild) die Leitung der Division Projektlogistik & industrielle Verpackung bei Birsterminal von Roger Löffler übernommen. Das Unternehmen hat die Übergabe der Verantwortung langfristig und bewusst geplant. „Stephan Schepperle ist am 1. Januar 2025 zu uns gekommen und hat per 1. Januar 2026 die Divisionsleitung übernommen“, erklärt Löffler.
Der 53-Jährige bringt umfassende Erfahrung aus Logistik, Technik und der Realisierung von Grossprojekten mit. „Birsterminal hat mich schon lange fasziniert. Ich freue mich sehr über die Chance, Verantwortung zu tragen und gleichzeitig vom Know-how von Roger Löffler profitieren zu können“, so Schepperle.
Durch das frühzeitige «Onboarding» konnte Schepperle tief in die komplexen Abläufe des Geschäftsbereichs eintauchen. „Wir hatten ausreichend Zeit, um Stephan gründlich einzuführen. Die Kunden und wir profitieren davon: «Ich konnte Aufgaben sukzessive übergeben, während er sich Schritt für Schritt das notwendige Wissen aneignete“, sagt Löffler. Seit Jahresbeginn widmet sich Löffler verstärkt anderen Unternehmensbereichen: „Ich weiss, der Bereich ist bei Stephan in besten Händen.“ Seine berufliche Laufbahn führte Schepperle zuvor unter anderem zu Rhenus in Weil am Rhein sowie zu einem Maschinenbauunternehmen, wo er als Versandleiter für grosse Biegemaschinen tätig war.
Schwerlast- und Grossprojekte im Fokus:
Auch 2026 stehen wieder zahlreiche Projekte an. Ein Highlight: Birsterminal übernimmt erneut den Umschlag für eine Enercon-Windkraftanlage, die im Kanton Waadt (Jura) diesen Sommer errichtet wird. „Dieses Projekt hebt sich durch seine Dimensionen von früheren ab“, erklärt Schepperle. Die 58 Meter langen Rotorblätter sowie Turmsegmente, Naben und Generatoren werden zwischen April und Juli 2026 auf insgesamt 18 Schiffen angeliefert. Allein der Lkw für die Flügel misst 66 Meter. „Für diese Transporte müssen wir unsere Lkw-Ausfahrten und einige bauliche Elemente am Terminal anpassen.“
Birsterminal organisiert den Umschlag von den Binnenschiffen auf die Lkw und stellt die Zwischenlagerung sicher. „Für Windkraftprojekte mit solch extremen Abmessungen bieten wir ideale Bedingungen“, ergänzt Löffler. „Unsere grosszügigen Zwischenlagerflächen sind ein echter USP am Markt.“
Ein weiteres Plus des Terminals ist die Möglichkeit, Schwergut (Breakbulk) über die Linienverbindung der Tango Shipping Line (TSL) zu versenden. Zwei wöchentliche Abfahrten verbinden den Oberrhein mit Antwerpen und Rotterdam – planbar und zuverlässig, auch für Einzel- und Teilladungen.
Die Kombination aus Platz, Infrastruktur und Lage macht Birsterminal zu einem starken Partner im Im- und Export, besonders vor dem Hintergrund der Energiewende. Beispielhaft dafür steht ein Projekt für einen Schweizer Kabelhersteller, bei dem überdimensionierte Kabelrollen bis zu 60 Tonnen Gewicht transportiert werden – Teil einer Nord-Süd-Stromtrasse in Deutschland.
„Hier übernehmen wir die komplette Logistikkette – vom Umschlag über die Binnenschifffahrt bis zur europaweiten Verteilung über Partner bis zur Baustelle“, erklärt Schepperle. Oft seien Kunden die Vorteile der Binnenschifffahrt gar nicht bewusst. „Strassenlogistik stösst zunehmend an Grenzen – sei es aufgrund von Bewilligungen, Gewichtsbeschränkungen oder maroden Brücken.“ Der Wasserweg hingegen ermögliche ökologisch und logistisch sinnvolle Alternativen. Zwar sei Überzeugungsarbeit nötig, doch massgeschneiderte Lösungen könnten klar punkten.

„One Stop Shopping“ – Verpackung direkt am Hafen:
Seit 2018 arbeitet Birsterminal im Bereich industrielle Verpackung mit T‑Link Transpo‑Pack zusammen. Der Verpackungsspezialist erkannte früh den Vorteil eines Standorts im Rheinhafen – direkt an der Schnittstelle verschiedener Verkehrsträger. Das Terminal integriert diesen Service gern in Komplettlösungen. Schepperle fasst das Konzept so zusammen:
„One Stop Shopping: Wir holen die Ware ab, entladen, verpacken und überführen sie anschliessend per Binnenschiff in den Export – ob im Container oder konventionell.“
Gut gerüstet für ein anspruchsvolles Jahr
Trotz der globalen Unsicherheiten blicken Löffler und Schepperle optimistisch auf 2026. „Wir sind überzeugt, unsere Ziele zu erreichen», so Löffler.




