
Projektladungen bei Niedrigwasser: flexibel auf Kurs
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9. Oktober 2026Der Anlass der Parlamentarischen Gruppe Schifffahrt während der Herbstsession der Eidgenössischen Räte weckte grosses Interesse. Zahlreiche Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowie Vertreter aus Verwaltung und Hafenwirtschaft interessierten sich für die internationale Rheinschifffahrt. Nach diesem heissen und vor allem trockenen Sommer betonte die Co-Präsidentin, Ständerätin Eva Herzog, die Bedeutung der Lebensader Rhein für die Schweiz.
National, aber auch international wurde über die temporäre Unterbrechung eines Abschnitts der Wasserstrasse aufgrund der niedrigen Wasserstände berichtet. Die Landesversorgung mit wichtigen Gütern war immer gewährleistet, jedoch mussten aufgrund der verringerten Kapazitäten in der Schifffahrt, Alternativen gesucht werden. Und weil gleichzeitig die Trassen auf der Schiene sehr begrenzt sind, wurden viele Güter auf der Strasse transportiert.
Eine funktionierende Wasserstrasse ist nicht nur in der Schweiz wichtig, die Schifffahrt ist abhängig von Investitionen auf der ganzen schiffbaren Rheinstrecke von Basel bis Rotterdam. Zuständig für Investitionen sind die Rheinanlegerstaaten Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Belgien und die Schweiz. Die älteste supranationale Organisation Europas, die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR), ist für die institutionellen Rahmenbedingungen des Schiffsverkehrs auf dem Rhein zuständig.
In einer anregenden Gesprächsrunde betonten die Spitzen der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt, Präsident Roland Portmann, Botschafter und stv. Direktor der Direktion für Völkerrecht; Generalsekretärin Hester Duursema und Hafendirektor Florian Röthlingshöfer, Vorsitzender des Standardisierungsauschusses CESNI, wie wichtig nun Massnahmen für die Schifffahrt sind.
Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt wird nächstes Jahr eine Niedrigwasserkonferenz durchführen und erarbeitet dazu einen Masterplan, kündete Hester Duursema an. Roland Portmann betonte, dass Massnahmen an der Wasserstrasse in der Verantwortung der Länder liegt. Die Schweizer Delegation setzt sich mit dafür ein, dass insbesondere die Abladeoptimierung Rhein auf der „Gebirgsstrecke“ in Deutschland bald umgesetzt wird.
Bildergalerie vom Anlass der Parlamentarischen Gruppe Schifffahrt














