Anordnung vorübergehender Art gemäss Art. 2 Abs. 1 Bst. a der Verordnung des UVEK über die Geltung von rheinschifffahrtspolizeilichen Vorschriften auf der Rheinstrecke Basel – Rheinfelden und §1.22 Rheinschifffahrtspolizeiverordnung sowie § 2 Abs. 1 Zif

Die Arbeiten für das Projekt „Korrektur Schifffahrtsrinne“ in Basel sind abgeschlossen.
Folglich wird bei einem gleichwertigen Wasserstand (GlW) am Pegel Basel-Rheinhalle von 499 cm eine Mindestfahrrinnentiefe von 295 cm garantiert.
Der Schiffsführer an Bord des Fahrzeuges ist bei seiner Reiseplanung für die Einhaltung eines genü-genden Sicherheitsabstandes verantwortlich.
Als Sicherheitsabstand werden 40 cm empfohlen.
Unter Berücksichtigung des empfohlenen Sicherheitsabstandes ist die Abladetiefe für eine sichere Berg- und Talfahrt im erwähnten Streckenabschnitt wie folgt zu berechnen:
Beispielrechnung:
Pegel Basel-Rheinhalle
cm
Mindestfahrrinnentiefe bei GlW (12)
295
+
Aktueller Pegelstand Basel-Rheinhalle (Beispiel)
541
Zwischensumme
836
-
GlW (12)
499
=
Aktuelle Fahrrinnentiefe
337
-
Sicherheitsabstand
40
=
Abladetiefe von
297
Daraus resultiert die Faustregel für die Berg- und Talfahrt: Pegel Basel-Rheinhalle minus 244 cm.
Allgemeine Hinweise:
- Diese Nachricht für die Binnenschifffahrt ersetzt die Nachricht für die Binnenschifffahrt Nr. CH 12/06 A / Nr. RPF 10/06 vom 11. Dezember 2006.
- Bei haftpflichtrechtlichen Ansprüchen in Folge von Grundberührungen oder bei Unfällen und Hava-rien werden die Behörden zu deren Beurteilung u.a. der Sicherheitsabstand berücksichtigen.
- Die neue Mindestfahrrinnentiefe (GlW12) gilt nicht für die Steiger St. Johann (Rhein-km 167,460) der internationalen Kabinenschifffahrt am linken Ufer oberhalb der Dreirosenbrücke und alle loka-len Steiger für die Tagesausflugsschifffahrt. Diese befinden sich ausserhalb der Fahrrinne.
Auskünfte erteilt die Revierzentrale (RVZ) Basel:  +41 61 639 95 30 / UKW-Kanal 18.
Allzeit gute Fahrt.
Freiburg,

Freitag, März 15, 2019
 
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